In der Vergangenheit verbanden sich mit dem baulichen Brandschutz so einfache und geläufige Formulierungen wie zum Beispiel „schwerentflammbar“, „T30“ oder „F90“.

Auf www.promat.de finden Sie zahlreiche Materialien und Konstruktionen, die diese, auch heute immer noch bestehenden Anforderungen zum Brandschutz in Gebäuden sicher erfüllen. 

In den letzten Jahren gab es jedoch auf diesem Gebiet zahlreiche Änderungen und Neuerungen, die es nicht unbedingt leichter machen, die Eignung und Leistungsfähigkeit von baulichen Brandschutzlösungen zu erkennen und richtig einzuordnen.

Wozu unterscheidet man eigentlich außer Baustoffen und Bauteilen auch noch Bauprodukte und Bauarten? Darf ein Nachweis mit der Klassifizierung F 30-B im Zuge der europäischen Harmonisierung derzeit überhaupt noch verwendet werden? Ist eine Wand REI 90 auch feuerbeständig im Sinne der Bauordnungen der Bundesländer? Und falls das so ist, wo steht das?

Viele Fragen, die sich oft nur dann verständlich beantworten lassen, wenn man außer den neuesten Vorschriften und Dokumenten auch die Entwicklung und die Zusammenhänge der bauordnungsrechtlichen und normativen Grundlagen kennt.

Deshalb wird hier noch einmal auf wesentliche Begriffe und deren Bedeutung auf diesem Gebiet eingegangen. Das soll Sie bei der Anwendung von baulichen Lösungen aus unserem Handbuch und der Umsetzung ihrer individuellen brandschutztechnischen Aufgabenstellungen unterstützen.